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GESCHICHTE
Die Burg wurde auf einem wichtigen Geschäftsweg aufgebaut, der aus Böhmen durch den Hohenfurther Pass in das reiche Donaugebiet führte. Mit dem früheren deutschen Namen Rosenberg wurde sie zum ersten Mal im Jahre 1250 erwähnt. Unter Václav I. Wok und seinen nächsten Nachkommen war die Burg das Zuhause des Herrschers und das Zentrum der Herrschaft. Die Burg wurde trotz ihre günstige Lage mehrmals erobert. Im Jahre 1551 wurden die Familienherrschaften dem sechzehnjährigen Vilém von Rosenberg überlassen. Zu dieser Zeit wurde mit einer intensiven Bautätigkeit angefangen. Diese Zeitperiode gehört zu den ruhmreichsten in der Rosenberger Geschichte. Nach seinem Tode im Jahre 1592 wurde die Herrschaft vom Petr Wok aufgenommen. Unter seiner Herrschaft wurden einige Burginterieurs unter dem Einfluss der italienischen Renaissance eingerichtet. Im Jahre 1601 überließ Petr Wok die Rosenberger Herrschaft Jan Zrinský, der hier bis zu seinem Tod im Jahre 1612 lebte. Der neue Besitzer ließ grüßzügige Einrichtungen der Innenräume im manieristischen Geiste durchführen. Aus der gotischen Burg ist ein bequemer Renaissancesitz geworden. Bewegte Ereignisse anfangs des 30-jährigen Krieges verursachten, dass die Burg Rožmberk im Jahre 1619 unter die Herrschaft des kaiserlichen Kommandanten Karel Bonaventura Buquoy geriet. Im Besitz der adeligen Familie Buquoy war die Burg bis zum Jahre 1945. Jiří Jan Jindřich Buquoy (1814 – 1883) war ein leidenschaftlicher Kunst- und Antiquitätensammler. Im Geiste eines romantischen Gefühles der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts verwirklichte er einen grandiosen Plan und baute Rožmberk zu einem Familienmuseum um. Umfangreiche Umbauten wurden im Stil der romantisch gestalteten Gotik durchgeführt und so wurde die Gestalt der Burg durchgreifend geändert. Die Burg, die so ihre endgültige Gestalt bekam, wurde der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.






